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Die „Bis(s)“-Bücher – Eine Analyse (1)

Da ich vor kurzem den vierten Teil der Twilight-Saga gelesen habe (auf die Gründe dafür gehe ich später noch ein), wollte ich an dieser Stelle einige Worte darüber verlieren. Es stellte sich schnell heraus, dass es mit einigen wenigen Worten nicht getan ist. Da ich niemandem zumuten möchte einen unfassbar langen Textblock am Stück zu lesen, habe ich mich entschlossen, meine Kritik in mehreren Teilen zu veröffentlichen (Teil 2 findet man hier und Teil 3 hier).

Auch wenn der Titel des Artikels etwas anderes behauptet … ich beschränke mich nicht nur auf Band 4, auch wenn der Fokus auf diesem liegen wird. Es erwartet uns also ein umfassender Rundumschlag. Und da ich nicht davon ausgehen kann oder will, dass jeder die Handlung der Twilight-Reihe kennt, beginne ich heute mit einer (nicht unbedingt wertungsfreien) Inhaltsangabe der vier Bücher. Sollte man diese bereits kennen, kann man diesen Teil natürlich gerne links liegen lassen. Allen anderen wünsche ich viel Spaß. Vorsicht … Spoiler vorraus!

I. INHALTSANGABE

twilightI.1 Bis(s zum Morgengrauen (Twilight): Bella Swan (ja … ernsthaft … Bella Swan … der schön Schwan … subtil!) zieht zu ihrem Vater nach Forks und ist deswegen ganz schön gefrustet. Ihr erster Tag an der neuen Highschool verläuft alles in allem eher unspektakulär. Nur der unfassbar mysteriöse Edward Cullen und seine Familie bieten etwas Abwechlsung. Aber: der schöne Edward mag sie offenbar nicht sonderlich und Bella ist deswegen erneut ganz schön gefrustet.

Dank einer Erzählung des Indianerjungen Jacob Black schlussfolgert sie jedoch schon bald: die Cullens sind Vampire. Klare Sache! Edward bestätigt das auch kurz darauf und gesteht ihr, dass er sie ja eigentlich doch ganz gern mag. Er hat nur Angst sie zu beissen. Denn: die Cullens sind vegetarische Vampire (das heißt: sie trinken nur das Blut von Tieren). Und wie alle Vampire glitzern sie im Sonnenlicht! Ähm …

100 Seiten vor Ende des ersten Buches fällt der Autorin dann tatsächlich langsam auf, dass man so etwas wie einen Spannungsbogen braucht. Deswegen tauchen wirklich vollkommen aus dem Nichts auf einmal drei böse Vampire auf, die extrem gerne mal ein Schlückchen Bella kosten würden. Selbstverständlich gelingt es dem Anführer der drei Bösewichte, James mit Namen, nach einem eher ermüdenten Versteckspiel, Bella in die Hände zu bekommen. Im letzten Moment können die Cullens diese jedoch retten, James in der Luft zerrupfen und anschließend verbrennen. Puh. Spannend! James‘ Gefährtin Victoria ist darüber jedoch gar nicht glücklich. Ob das noch zu Schwierigkeiten führen wird?

Dinge, die ich vergessen habe zu erwähnen: Einige Vampire haben besondere Fähigkeiten. Edward kann beispielsweise Gedanken lesen, seine Schwester Alice in die Zukunft sehen. Bella ist jedoch immun gegen einen Großteil dieser Fähigkeiten (wodurch Bella auf Edward offenbar noch um vieles anziehender wirkt).

twilght2I.2 Bis(s) zur Mittagsstunde (New Moon): Bella und Edward sind suuuuperglücklich und finden sich beide komplett toll (beidseitige Schwärmereien machen einen großen Teil der Bücher aus … gefühlte 50 % mindestens). An Bellas 18. Geburtstag kommt es jedoch zum Eklat. Als Bella sich aus Versehen schneidet (Trottelchen, das sie ist) und zu bluten beginnt, kann Edwards Bruder Jasper sich nicht zurückhalten und fällt beinahe über sie her. Edwards logische Reaktion darauf: mitsamt seiner Familie verlässt er Forks, ohne Bella vorher genauere Gründe zu nennen. Obwohl … das stimmt so nicht. Er erklärt ihr nämlich, dass er sie doch nicht liebt und eigentlich sogar ziemlich blöd findet. Und weg isser.

Spätestens ab diesem Zeitpunkt wird es etwas qualvoll (also für den Leser). Denn … oh Gott … Bella leidet unter der Zurückweisung Edwards wie ein geschlagenes Hündchen. Jacob, der Indianerjunge aus dem ersten Buch und ihr neuer bester Freund, darf ihren seelischen Mülleimer spielen. In erster Linie bedeutet dies: er bastelt an zwei Motorrädern herum während sie … tja … ich weiß nicht mehr, was sie in der Zeit macht. Sie ist halt auch da. Gelegentlich kurven sie allerdings mit den Feuerstühlen herum. Bella hat nämlich eine tolle Entdeckung gemacht! Aufgepasst: jedes Mal wenn sie sich in Gefahr bringt, hat sie Visionen von Edward. Hossa!

Es kommt wie es kommen muss … Jacob verliebt sich in Bella und es stellt sich heraus, dass er ein Werwolf ist. Warum auch nicht. Da er jedoch schon längst auf der Freundschaftsschiene gelandet ist, bringt es ihm leider auch nichts, dass er sich in einen absurd großen Vierbeiner verwandeln kann … Bella liebt nur Edward.

Eine ganze Weile passiert nicht wirklich viel. Die Polizei jagt große Wölfe und andeutungsweise treibt immer mal wieder Victoria aus Buch 1 ihr Unwesen in der Gegend … wirklich in Erscheinung tritt sie allerdings nicht. Daher beschließt Bella (wahrscheinlich aus purer Langeweile) sich einfach mal so von einer Klippe zu stürzen (den genauen Grund weiß ich leider wirklich nicht mehr). Gooooott sei Dank passiert ihr allerdings nichts. Uff! Und nicht nur das … dank dieser Heldentat lockt sie die Vampire wieder zurück nach Forks. Oder zumindest Alice. Diese hat nämlich in einer ihrer Zukunftsvisionen gesehen, dass Bella sich von der Klippe stürzt und das als Selbstmordversuch … äh … fehlgedeutet.

Da Edward nun denkt, dass Bella tot ist, will er seine eigenes Leben ebenfalls beenden. Das kann er jedoch nicht selbst, also sollen das die Volturi richten, ein alter Vampirzirkel aus Italien … quasi die Obervampire in der Twilightwelt. Bella und Alice reisen ebenfalls nach Italien und retten ihn im letzten Moment. Allerdings sind nun die Volturi auf Bella aufmerksam geworden und Edward muss versprechen, dass er sie in der näheren Zukunft vampirisiert.

Die Cullens kehren nach Forks zurück, Bella und Edward sind vereint. Werwölfe und Vampire sind allerdings nicht unbedingt beste Freunde, was einen düsteren Schatten auf die Freundschaft von Bella und Jacob wirft. Und so endet diese spannende Mär …

Dinge, die ich vergessen habe zu erwähnen: Zwischen den Werwölfen und den Cullens besteht ein uralter Pakt. Die Riesenwuffis lassen die vegetarischen Blutsauger in Ruhe solange diese keiner Menschenseele etwas zuleide tun. Sollten sie es also tatsächlich wagen Bella zu beißen, wäre das ein astreiner Vertragsbruch und es gäbe Krieg. Die Tatsache, dass es Bellas Herzenswunsch ist ein Vampir zu werden, ist dabei nicht weiter von Belang.

twilight3I.3 Bis(s) zum Abendrot (Eclipse):  Bella ist zwar wieder glücklich mit Edward vereint, jedoch etwas angesäuert, da dieser ihr den Kontakt mit Jacob verbietet. Aber keine Angst … schlussendlich erlaubt er ihr es dann doch großmütig wieder ihn zu sehen. Victoria (aus Band 1) will endlich ihre Rache und erschafft sich dafür eine Armee Jungvampire. Diese sind im ersten Jahr ultraaggressiv und stärker wie normale Vampire. Das Werwolfrudel wächst ebenfalls stetig an, angeführt wird es von dem Ältesten der Truppe (Sam), obwohl Jacob der rechtmäßige Leitwolf wäre.

Da die Cullens  alleine nicht mit der Vampirarmee fertig werden würde, verbünden sie sich mit den Werwölfen. Es kommt zum großen Kampf! (juhu!). Von dem bekommt der Leser allerdings nichts mit, da sich Bella meilenweit entfernt gemeinsam mit Edward und einem der Wölfe (namens Seth) in den Bergen versteckt (buh!). Dafür taucht Victoria dort auf. Damit sehen wir die Erzfeindin der bisher drei Bücher bereits zum zweiten (!) Mal (nachdem wir sie im ersten Band schon einmal kurz neben James stand). In über 1600 Seiten hat die große Antagonistin zwei kurze Auftritte (!!) … ach *seufz*. Dafür werden wir aber mit einem … ähm … eher kurzen Kampf entschädigt. Victoria stirbt. Einfach so. Und welch Erleichterung … es ist niemanden wirklich etwas passiert.

Auch die Cullens und die restlichen Werwölfe sind größtenteils unverseht. Dafür tauchen die Volturi auf. Und ziehen wieder ab, nachdem sie ein kurzes: „Meimei … du bist ja immer noch kein Vampir“ in Richtung Bella geworfen haben. Langsam wird es also Zeit für den großen Biss. Aber vorher würde Bella gerne noch ordentlich rangeno … äh … naja … sich der körperlichen Liebe mit Edward hingeben, denn diese menschliche Erfahrung würde sie dann doch gerne noch machen. Edward hat zwar Angst sie dabei zu verletzen, stimmt aber trotzdem zu. Unter der Voraussetzung, dass … sie ihn heiratet. TATAAATAAMMMM!!! Und mit diesem großen Cliffhanger endet Band 3.

Dinge, die ich vergessen habe zu erwähnen: Werwölfe finden ihr Partner oftmals durch Prägung. In der Praxis heißt das, dass sie ein Mädchen sehen und -ZACK- in dem Moment des Blickkontaktes diesem vollkommen verfallen sind. Glücklicherweise beruht das auch immer auf Gegenseitigkeit (könnte sonst ja echt peinlich werden). Dabei spielt das Alter keine Rolle. Ernsthaft. Einer der Wölfe ist auf ein Kleinkind geprägt. Pedobär (oder eher -wolf), ick hör dir trapsen! Aber Entwarnung: zu sexuellen Gelüste kommen es erst, wenn die Mädels im entsprechenden Alter sind. Bis dahin liegt ihnen nur das Wohlergehen ihrer Angebetenen am Herzen. Ooooookay …

twilight4I.4 Bis(s) zum Ende der Nacht (Breaking Dawn): Natürlich wollte ich nun unbedingt (!) wissen, ob Bella Edward wirklich heiratet. Nach knapp 100 Seiten war ich schlauer. Ja … sie heiratet ihn. Das kam unerwartet früh. Flitterwochen sind angesagt! Und diese verbringt der Vampir von Welt auf einer kleinen Privatinsel nahe Südamerika. Eine gar wundervolle Kulisse für die Hochzeitsnacht (selbstverständlich wird schamvoll weggeblendet bevor es wirklich explizit werden könnte). Diese hat allerdings fatale Folgen. Denn der Moment puren Glücks, den Edward gemeinsam mit Bella verbracht hat, hebt einen uralten Fluch auf und Edward wird zum abgrundtief bösen Vampir. Das ist sogar noch schlimmer wie es zunächst klingt! Denn Bella muss Edward töten, um das Ende der Welt abzuhalten … und das obwohl Edward kurz vor dem Todesstoß wieder der herzensgute Vampir wird, den man kennt. Nein … Stop! Das war „Buffy“. Aber das war mal eine wirklich dramatische Storyline!

Hier verläuft die ganze Sache dann doch etwas anders. Bella überlebt Edwards tough love. Okay … abgesehen von einigen blauen Flecken und Blutergüssen. Und sie will mehr! Edward sträubt sich zunächst etwas, aber tja … das Fleisch ist schwach!

Wir alle wissen wahrscheinlich das eine oder andere über Sex. Falls das nicht der Fall sein sollte, lehrt uns Twilight zumindest folgende beide Fakten:

1. Man darf Sex erst nach der Eheschließung vollziehen!

2. Sex ist in erster Linie dazu da, Kinder in die Welt zu setzen!

Und so kommt es dann auch. Ja … Bella ist schwanger. Beziehungsweise … sie ist sogar turboschwanger.

Der Fötus wächst in ihrem Körper in einem rasanten Tempo heran, weil … nun ja … offenbar machen das Vampirbabies so. Edward bringt sie schleunigst zurück nach Forks, damit sein Vater Carlisle (der zufälligerweise auch Arzt ist) sich um sie kümmern kann. Jedoch sind auf natürliche Art und Weise gezeugte Vampirbabies ein Novum und auch Carlisle weiß nicht, was sich in Bellas Körper gerade entwickelt. Es könnte allerdings potentiell gefährlich sein, also empfiehlt er eine Abtreibung. Bella findet diese Idee allerdings nicht ganz so toll. Unterstützt wird sie dabei von Edwards Schwester Rosalie, die als ihre Leibwächterin fungiert. Denn wäre Rosalie nicht … Edward würde mit Sicherheit nicht vor einer Zwangsabtreibung zurückschrecken.

Mittlerweile hat auch Jacob mitbekommen, dass Edward und Bella wieder in Forks sind und verspürt den starken Drang die gesamte Familie Cullen auszurotten, da er davon ausgeht, dass Bella mittlerweile verwandelt wurde. Und das ist bekanntermaßen ein klarer Vertragsbruch. Es gibt da nur ein Problem … sein Rudel will nicht so wirklich mitmachen. Seitdem sie Seite an Seite mit den Cullens gegen die neugeborenen Vampire gekämpft haben, fällt es ihnen etwas schwerer sie als Feinde zu sehen. Und außerdem … Bella WILL ja gebissen werden.

Jacob gibt da natürlich einen feuchten Kehricht drauf. Er startet seinen eigenen kleinen Rachefeldzug … welcher jedoch durch den Anblick der schwangeren Bella jäh gestoppt wird. Und so sagt er sein kleines Massaker auch direkt wieder ab und zieht schockiert von dannen. Der weiterhin viel zu schnell wachsende und enorm kräftige Fötus fügt Bella offenbar starke Schmerzen zu.

Als Sam von dem Turbobaby erfährt ist er wenig begeistert. Unberechenbar und brandgefährlich … so seine Einschätzung. Er erklärt nun seinerseits den Cullens den Krieg. Doch jetzt will Jakob nicht mehr und widersetzt sich Sam. Eher unbeabsichtigt gründet er dadurch ein eigenes Rudel, dem sich Seth und dessen Schwester Leah anschließen. Gemeinsam beschützen diese von nun an die Cullens vor ihrem ehemaligen Rudel. Somit ist auch das nächste Massaker abgesagt.

Nicht zum ersten Mal in der Twilight-Saga kommt es zum Storystillstand. Jacob und sein Rudel beschützen, die Cullens rätseln, Bella leidet und im allgemeinen ist die Stimmung schlecht. Als der Werwolf (!) Jacob dem Vampirarzt (!) Carlisle (der bereits seit mehreren Jahrhunderten seine Gattung erforscht) den Tipp gibt, dass das Vampirbaby (!) eventuell nach Blut verlangen könnte, bessert sich die Stimmung kurzfristig, da Bella dadurch wieder ein wenig zu Kräften kommt.

(Ähm … man erlaube mir einen kurzen Einschub: jedem halbwegs mitdenkenden Leser dürfte seit Beginn von Bellas Schwangerschaft klar sein, dass Blut die Lösung sein dürfte, da ihr das „normale“ Menschenessen nicht mehr schmeckt. Und die Cullens brauchen erst den Hinweis eines Werwolfs, um auf diese Idee zu kommen? Vampire sind dumm!)

Der Tag der Geburt naht. Schon lange ist allen klar, dass Bella diese nur überstehen kann, wenn man sie in deren Verlauf in einen Vampir verwandelt. Und so soll es auch kommen. Nur Sekunden nachdem ihre Tochter das Licht der Welt erblickt hat, beginnt Edward mit der Prozedur. Doch zunächst scheint sie zu misslingen und alles deutet darauf hin, dass Bella stirbt. Wutentbrannt möchte Jacob das Neugeborene töten. Doch ein Blick in die Augen des kleinen Mädchens und … er ist auf sie geprägt.

Er hätte es wahrscheinlich so oder so bitter bereut, wenn er das Baby ermordet hätte, denn Bella „überlebt“ natürlich. Sie ist nun ein neugeborener Vampir. Wunderschön, stärker noch wie normale Vampire und in ihrer frisch erlangten Wildheit blutgierig und gefährlich … selbst für ihre Tochter. Doch nein … Moment. Wunderschön und stark stimmt zwar, aber Bella ist selbstverständlich kein normaler Jungvampir. Neeeeeein … sie hat sich direkt, ohne einjährige Übergangsfrist vollkommen im Griff und ist zu keinem Zeitpunkt eine wirkliche Gefahr für Menschen. Na das läuft aber glatt. Der ehemals eifersüchtige beste Freund steht auf die Tochter und sie leidet nicht unter den negativen Aspekten des Vampirdaseins. Na das läuft aber glatt.

Das heißt … sie kann natürlich ihren Vater Charlie nicht länger sehen, da diesem die Veränderung doch auffallen dürfte. Und wie er bereits nach einigen Wochen zum Großvater einer weiterhin rasant wachsenden Enkelin namens Renesmee werden konnte, wäre wahrscheinlich auch schwer zu erklären (vor allem der absolut schreckliche Name Renesmee dürfte für ihn schwer zu schlucken sein). Doch Jacob löst auch dieses Problem, indem er sich vor Charlies Augen in einen Wolf verwandelt und Bella danach zur Aussprache mit ihrem Vater zwingt. Gott sei Dank will dieser gar nicht genau wissen, was los ist, sondern akzeptiert einfach die Dinge wie sind und verspricht keine Fragen zu stellen. Na das läuft aber glatt.

Erneut kommt die Geschichte ein wenig zum Stillstand. Bella testet ihre neuen Kräfte, Renesmee wächst und ein Besuch bei den Volturi ist geplant, um diese davon zu überzeugen, dass Bella mittlerweile eine von ihnen ist. Die Vampiridylle wird jäh durch das unerwartete Auftauchen einer alten Bekannten der Cullens gestört. Bevor man sie gebührend begrüßen kann, erblickt sie dummerweise Renesmee und haut direkt wieder ab. Denn wie wir seit diesem Buch wissen (vorher wurde dies nämlich nie erwähnt), gilt es unter den Vampiren als eines der denkbar schlimmsten Verbechen Kinder zu beissen und zu verwandeln. Renesmee ist natürlich nur auf dem ersten Blick ein Kindervampir, aber die Bekannte ist bereits über alle Berge und die Gelegenheit zur Erklärung vertan.

Und das soll nicht folgenlos bleiben. Nur wenig später hat Alice eine Vision wie die Volturi mitsamt ihrer Vampirarmee nach Forks kommen, um über die Cullens zu richten. Es sieht schlecht aus und Alice sucht mitsamt Jasper erst einmal das Weite. Auch die restliche Familie (mit Ausnahme von Edward, Bella und Renesmee) verlässt erst einmal Forks. Der Plan: die Cullens versuchen eine möglichst große Zahl alter Freunde nach Forks zu bringen, um diese davon zu überzeugen, dass Renesmee kein Kindsvampir, sondern etwas Einzigartiges und Neues ist. Diese Freunde sollen wiederum als Zeugen fungieren, damit die Volturi das Gerichtsverfahren nicht überspringen und ohne Umschweife mit der Hinrichtung beginnen.

Mit der Zeit versammeln sich immer mehr Vampire in Forks und Renesmee gelingt es alle von ihrer Harmlosigkeit zu überzeugen. Einige wollen sogar an Seite der Cullens kämpfen, sollte es zur Schlacht kommen. Und auch die Werwölfe bieten ihre Hilfe an. Mit anderen Worten: die Cullens haben nun ihre eigene kleine Armee. Die Volturi können kommen …

 

Ich beende meine ausufernde Inhaltsangabe an dieser Stelle. Auf das Ende der Geschichte werde ich eh noch beim nächsten Mal zu sprechen kommen. Denn dann werde ich die Geschichte der Saga analyiseren und aufzeigen, warum diese nicht wirklich gut geschrieben ist …

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